Häufig gestellte Fragen
Die wichtigsten Antworten rund um Übergabeprotokoll, Mängelmanagement, Datenschutz und Nutzung von Keymark.
Ja. Ein Übergabeprotokoll ist formfrei — es muss weder auf Papier vorliegen noch handschriftlich unterschrieben sein. Entscheidend ist die nachvollziehbare Dokumentation des Zustands. Keymark erfasst Datum, beteiligte Personen, Fotos, Zählerstände und eine digitale Unterschrift und legt alles beweissicher und unveränderbar ab.
Jeder Eintrag wird in einer append-only Historie gespeichert und per Hash mit dem vorherigen Eintrag verkettet. Spätere Änderungen oder Löschungen würden die Kette brechen und wären sofort erkennbar. Fotos werden mit Zeitstempel versehen, Standortdaten und andere EXIF-Metadaten werden entfernt. So entsteht ein lückenloser, prüfbarer Verlauf pro Wohneinheit.
Schäden, die bereits beim Einzug bestanden, dürfen Mietern beim Auszug nicht angelastet werden. Keymark markiert solche Vor-Mängel dauerhaft in der geteilten Historie. Beide Seiten sehen denselben Stand — das schafft Fairness und vermeidet Streit bei der Kautionsrückzahlung.
Ausschließlich in der EU. Keymark hostet bei Hetzner in deutschen Rechenzentren. Es gibt keine Datenübermittlung in Drittländer. Medien werden verschlüsselt abgelegt und nur über kurzlebige, signierte URLs ausgeliefert.
Ja. Für Mieter ist die App kostenlos. Sie können Mängel melden, den Status verfolgen, das Übergabeprotokoll einsehen und ihre Daten jederzeit exportieren. Lizenziert wird auf Seite der Vermieter und Verwaltungen.
Nein. Die App führt Schritt für Schritt durch die Übergabe — Raum für Raum, mit Foto, Zählerstand und Unterschrift. Wer ein Smartphone bedienen kann, kann ein Protokoll erstellen. Verwaltungen erhalten zusätzlich ein Web-Dashboard für die Verwaltung vieler Einheiten.
Sie behalten die volle Kontrolle. Übergabeprotokolle und Mängelverläufe lassen sich jederzeit als PDF und strukturierter Datensatz exportieren. Auf Wunsch werden personenbezogene Daten gemäß DSGVO vollständig gelöscht — unter Beachtung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen.
Die Erfassung funktioniert offline. Fotos, Zählerstände und Notizen werden lokal gespeichert und synchronisieren automatisch, sobald wieder eine Verbindung besteht. Gerade in Kellern oder Neubauten ohne Empfang ist das entscheidend.
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